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   Instrumente für die Probenpräparation 
   in der Elektronenmikroskopie



                


Kryopräparationssystem mit Vorvakuum oder Hochvakuum  
 

Kryopräparationssystem and Säule FEI  XL40

PP2000T control, Kryo-Präparation REM, Kryopräparation, Cryo preparation SEM, Tieftemperaturpräparation, flüssig Stickstoff-Präparation, Dual Beam / FIB, Gefrierbruch

Kryopräparationsanlagen dienen der Tieftemperaturanalyse von wasserhaltigen Präparaten. Die Proben werden in einer Vorrichtung für Slush-Stickstoff (gehört zum Lieferumfang) schnellgefroren und unter Vakuum mittels einer Transfereinheit zum Präparationsrezipienten überführt. In dieser Präparationseinheit wird unter Vor- oder Hochvakuum die Probe bei kontrollierten Temperaturbedingungen vorbereitet (Oberflächensublimation, Gefrierbruch, Metall oder Kohlebeschichtung). Diese Manipulationen können durch ein Sichtfenster optisch kontrolliert werden. Anschließend wird die Probe durch eine Schleuse auf den gekühlten Mikroskoptisch überführt. Der Kühltisch im Mikroskop ist mit einer effizienten Kühlfalle ausgestattet, deren Temperatur unabhängig von den Kühltischen gesteuert werden kann.


Nur so kann sie ihre Aufgabe als Kühlfalle wirklich wahrnehmen, da sie auch bei der Sublimation (Aufwärmung auf ca.-110°C) immer die kälteste Stelle in der Kammer ist. Die Anlage PP2000T ist für die Hochauflösung konzipiert. Sie ist mit einem vibrationsgedämpften und entkoppelten Turbomolekularpumpenstand und einem Turbopumpencontroller ausgestattet. Diese Version ist auch für Feldemissionselektronenmikroskope zu empfehlen, da der Vakuumeinbruch beim Einschleusen der Probe nicht so heftig ist. Eine elektrische Verriegelung für die Vorpumpenversion für FE-REM verhindert ein öffnen der Schleuse bevor das Ventil an der Elektronenstrahlquelle geschlossen istSiehe auch Argumente

EMITECH Kryopräparationsanlage K1250X

Bildergalerie


The POLARON Range Kryopräparationsanlage PP2000/PP2000T mit
Zubehör

  • PP2000 Kryopräparationssystem für Rechts- oder Linkshänder 
    cryoprepchamber.jpg (66501 Byte)
    •  leichtgewichtige und kompakte Einheit 
    • durch speziellen Kühlkreislauf für Hochauflösung geeignet (PP2000T) 
    •  durch Anbau an Mikroskopsäule einfache überführung von der Präparation zur Abbildung
          
 
cryotransferdevice1.jpg (47781 Byte)

Transfer Einheit 
  • Transport von der Gefrierkammer (Slush) zur Präparationseinheit unter Vakuum 
  • großes Schauglas für das sichere überführen des Präparathalters 
  • einfache Wartung und Reinigung 
 
cryoprepchamberonSEM.jpg (62303 Byte)

 

 

 

cryo2000prepcham2.jpg (89149 Byte)

cryo2000gemini1.JPG (69937 Byte)

 

Präparationskammer  
  • direkter Anbau an freien REM-Kammerport für einfache Bedienung 
  • 2 Vakuumschleusen (auch ohne Kryo nutzbar) 
  • optimale Kältekopplung (-185°C) des Probentisches der Präparationskammer an die Kühleinrichtung 
  • optimale Temperaturkontrolle des Probentisches im Mikroskop durch N2-Gas mit genauer Durchflusskontrolle und Druckwächter 
  • aufheizbare Probentische (+125°C) für kontrollierte Wassersublimation von der Probenoberfläche 
  • effektive Kühlfallen zum Präparatschutz bei der Probenbeschichtung (Kühlfalle REM-Kammer unabhängig gesteuert) 
  • Magnetron-Kopf für die kalte Beschichtung mit Chrom* oder Gold/Palladium 
  • großes Schauglas und Beleuchtung für die Präparationskontrolle 
  • Kontrolle über Pumpsequenz direkt an der Präparationskammer 
  • Stahlmesser mit Mikrometerschraube zum erfolgreichen Gefrierbruch (gekühlt) 
  • zugespitzter Stahldorn für Probenmanipulation (gekühlt) 
  • Innenbeleuchtung Präparations- & Mikroskopkammer für optische Kontrolle 
  • geschweißtes Edelstahl-Dewar (UHV-Technik), ohne Dichtungen oder O-Ringe (sehr geringer Stickstoffverbrauch) 
  • einfacher An- und Abbau  
    * benötigt Turbomolekularpumpe/Hochvakuum 

    Ý zum Anfang
  • cryo2000controller.jpg (83667 Byte)

    Steuereinheit 
    • alle Steuerelemente sind für eine optimale Bedienung in individuellen Steuergeräten zusammengefasst 
    • genaue Vakuumkontrolle und Ventilsteuerung 
    • empfindliche Temperaturkontrolle von +150°C bis -190°C (±1°C) 
    • unabhängige Temperaturkontrolle von Präparationskammer und Mikroskoptisch  
    • Bedienungsfeld für die Metall- und/oder Kohlebeschichtung 
    • Durchflussmesser für Stickstoffgas 

cryo2000_Prep_stage.jpg (69873 Byte)
  Kühltisch
Präparationseinheit
 
  •   kurze Verbindung für optimale Kältekopplung 
  •   große Kühltischmasse für geringe Temperaturschwankungen 
 



cryosemstage.jpg (34715 Byte)

 

 

Kühltisch Mikroskopkammer 
  • großes gasgekühltes Antikontaminationsschild für die Mikroskopkammer 
  • effiziente Temperaturentkopplung durch Keramik vom REM-Tisch 
  • erreichen der Arbeitstemperatur in ca. 7 Minuten 
  • steuerbarer Temperaturbereich von -190°C bis +150°C (±1°C) 
  • geringer Flüssig-Stickstoffverbrauch, Option Druckdewar empfehlenswert 
  • sehr einfacher Ein und Ausbau 
  • Gerätewagen 
    • große Arbeitsfläche für Herstellung von Slush-Stickstoff zum Schnellgefrieren 
    • Ablagevorrichtung für die Transfer-Einheit 
    • 1 Regal für die Steuereinheit 
    • 1 Regal für die Vorpumpe 

      Ý zum Anfang

  • Zweifach Slush-Einheit für Präparation von bereits gefrorenen Proben.
        Weitere Information siehe Dokument PP7465_DualSlush.pdf  

  • cryo2000_pressure_dewar.jpg (221023 Byte)      
          Druckdewar f
    ür Erzeugung N2-Gas für Kühlung des Kühltisches und der Kühlfalle im REM,
          30 l mit Zubehör




CHE2000   
12 Liter Druckdewar für „Off Column“ REM Kühltischversorgung, Standzeit ca. 8 h Kryo-Betrieb
 
Weitere Information siehe Dokument CHE2000_off_column_dewar_brochure.pdf              


PP2000T Kryopräparationssystem mit Turbo-Molekularpumpe  

  • cryoturbo.jpg (62649 Byte)  


    Turbo-Molekularpumpe für Hochauflösung bis 100.000x
     



 


 

EMITECH Kryopräparationsanlage K1250X

Bei dem EMITECH Tieftemperatur-Präparationssystem (Kryopräparationssystem) K1250X handelt es sich um ein „unabhängiges“ Präparationssystem. Die Präparationseinheit ist autark und lediglich die Probenschleuse ist an der Mikroskopkammer angeflanscht. Durch die Trennung von Präparationseinheit und Mikroskopsäule wird einer Übertragung von Vibrationen durch das Pumpsystem ausgeschlossen. 

Die Präparationseinheit verfügt über eine Turbomolekularpumpe. Mit einer Transfereinheit wird die präparierte Probe unter Vakuum transportiert und mittels einer Probenschleuse in die Mikroskopkammer auf den Kühltisch übertragen.

Das System kann mit allen bekannten REM eingesetzt werden.

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Jedes K1250X Kryopräparationssystem besteht aus 4 Modulen.



EMITECH Kryopräparationsanlage K1250X
  • Präparationseinheit incl. flüssig-Stickstoff–Dewar, temperatur-gesteuertem Kühltisch und Turbomolekularpumpe. Sie enthält einen Magnetron Sputter-Kopf für hohe Auflösung, eine Kohlefadenverdampfungsquelle, ein gekühltes Messer für Gefrierbruch, Mikromanipulator und eine Heizquelle für die Sublimation von Eiskristallen auf der Probenoberfläche.
  • Steuerelektronik für Sputter Coater, Carbon Coater, Vakuum und Temperatur.
emitech_K1250_transfer.jpg (15374 Byte)
  • Transfereinheit mit integriertem Vakuumventil, aktiv gepumpten Vakuum und Probenhalter.
emiteCH_K1250_SEMinterface.jpg (35815 Byte)
  • Mikroskopinterface mit Dewar für flüssig-Stickstoff, Mikroskopkühltisch, Vakuumventil und Vakuumdurchführung für Versorgungsleitungen incl. Temperaturkontrolle.


Technische Daten

Gehäuse Präparationseinheit: 450 mm b x 350 mm t x 175 mm h
-          Präparationskammer: Zylinder 130 mm
Æ x 250 mm l
      Stickstoffdewar 100 mm
Æ x 150 mm h
-          Turbomolekularpumpe 60 l/sec.
-          Gesamtmaße  450 mm b x 520 mm t x 500 mm h

Gewicht 36 kg

Gehäuse Steuerelektronik: 235 mm b x 520 mm t x 420 mm h
Kontrolltablett: 235 mm b x 215 mm t x 55 mm h
Gewicht 28 kg

Transfereinheit mit Vakuumventil, aktiv evakuiert Mikro

REM Kühltisch: Versorgungsdewar 1 Liter, gewicht 18 Kg

Gesamtgewicht 80 kg

Sputterkopf mit Target 20 mm
Æ x 0.1 mm d (Standard Au)
Zeitschaltuhr 0 – 4 Minuten
Sputterstrom 0 – 150 mA
Kohlebeschichtung mit Kohlefaden, 0 -10 nm/Minute, Ausgaskontrolle

Temperatur Kühltisch Präparationseinheit < -170°C
Temperatur Kühltisch REM < -170°C
Temperaturanzeige & -Kontrolle +50 bis –200°C
Messerkühlung
Beleuchtung
Probenhalter

Vakuumanzeige Atmosphäre – 1 x 10-5 mbar
Anzeige für Hochvakuum
Turbomolekularpumpe < 1 x 10-5 mbar

Optionen:
EK3190  Biokular Mikroskop
EK4100  Auto-top-up Druckdewar
EK4150  Zusätzliches Interface-Set
EK4155  Gerätewagen
EK4185  Chrom-Sputterkopf


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Zubehör 

  • Interface-Platte je nach Mikroskophersteller 
  • Stereomikroskop für die Präparationskammer zur Beobachtung der Probenmanipulation 
  • verschiedene Manipulatorspitzen 
  • duo5pump.jpg (29922 Byte)  2-stufige Drehschieber-Vorpumpe, Leistung 96 l/min, Ölnebelfilter 
    ! es werden 2 Vorpumpen für PP2000/PP2000T benötigt 
  • Ölnebelfilter EMF10 - groß, regenerierbar 

Bildergalerie

0001 cpd root.jpg (121658 Byte)  001 haagen Dazs ice creram.jpg (117170 Byte)  002 haagen Dazs ice creram.jpg (75441 Byte)  003 haagen Dazs ice cream.jpg (131986 Byte)  004 whippe double cream.jpg (87143 Byte)  
005 skimmed milk.jpg (121949 Byte)  04 lichen.jpg (92550 Byte)  05 root hairs.jpg (113450 Byte)  10 apical meristem organelles.jpg (72975 Byte)  12 pesticide on leaf.jpg (138765 Byte)  
13 wax plant hoya carnosa.jpg (66014 Byte)  15 spongy mesophyl.jpg (65272 Byte)  16 pollen cactus.jpg (68135 Byte)  18 cardamine fruit.jpg (96222 Byte)  19 oils wax in percarp.jpg (88443 Byte)  
20 CPD aphid.jpg (90274 Byte)  21 CPD aphid.jpg (79803 Byte)  22 cryo aphid.jpg (60828 Byte)  24 kidney cortex.jpg (127093 Byte)  26 cryo rat kidney cortex.jpg (117999 Byte)  
27 rat sarcolema.jpg (92267 Byte)
  28 mouse lung CPD.jpg (110225 Byte)  29 mouse lung cryo.jpg (107014 Byte)  31 nougat.jpg (100780 Byte)  32 A  whipped cream.jpg (83116 Byte)  
32 whipped cream.jpg (95164 Byte)  34 head on beer.jpg (96562 Byte)  35 rehydrated mashed spud.jpg (79829 Byte)  36 puff pastry.jpg (108735 Byte)  39 milk chocolate.jpg (95094 Byte)  
401cheddar cheese.jpg (92642 Byte)  42 cold cream.jpg (75266 Byte)  45 Talalay method rubber.jpg (95665 Byte)  46 uncured epoxy resin.jpg (114854 Byte)  47 wax crystal in gas oil.jpg (69500 Byte)  
48 stable emulsion of polymer.jpg (94411 Byte)  49 unstable emulsion of polymer.jpg (106687 Byte)  50 laundry detergent.jpg (83477 Byte)  6 Freeze dried root hairs.jpg (107213 Byte)  43 dendritic ice.jpg (49742 Byte)  
44 hexagonal ice.jpg (68886 Byte)  Fly Ceratitis1.JPG (157221 Byte)  Fly Ceratitis3.JPG (147466 Byte)  Fly Ceratitis4.JPG (181048 Byte)  Fly Ceratitis5.JPG (139748 Byte)  
fungi pest on aphid 2.jpg (32896 Byte)
  fungi pest on fly 1.jpg (27294 Byte)  Hpylori.jpg (27277 Byte)  Insect Trips 2.jpg (85583 Byte)  Insect Trips 3.jpg (187411 Byte)  
Lemo tree shoot 2.jpg (290025 Byte)  Plant Misopates4.JPG (149787 Byte)  sperm and egg (cattle) 2.jpg (29384 Byte)  sundrew.jpg (103069 Byte)  2 Plum rust fungus.jpg (103029 Byte)  
43 dendritic ice 2.jpg (60446 Byte)
  


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Vorteile von PP2000

Einige Argumente für die POLARON PP2000 Kryopräparationsanlage von Quorum Technologies Ltd.

1. Alle gekühlten Einheiten (Kühlfalle, Kühltisch Präparationskammer und Kühltisch Mikroskopkammer) werden unabhängig voneinander gekühlt und kontrolliert. Das ist wichtig für z.B. das wegsublimieren von Oberflächenwasser (Etching). Wärmt man den Probentisch auf, soll das freiwerdende Wasser sofort von der Kühlfalle, die dafür kälter sein muss als alles andere, aufgefangen werden. Nehmen wir an, das Präparat ist in die Präpkammer eingeschleust und es wird abgepumpt und runtergekühlt. Dabei schlägt sich vorhandene Kontamination auf der Kühlfalle nieder. Können Sie Kühlfalle und Probentisch nicht unabhängig voneinander steuern, wärmt man bei der Wassersublimation von der Präparatoberfläche die Kühlfalle mit auf und gibt deren Kontamination wieder frei, die sich dann ja auch auf dem Präparat niederschlagen kann. Das bedeutet, dass die Kühlfalle bei PP2000 immer die kälteste Stelle in der Präparationskammer oder Mikroskopkammer sein muss. Bei PP2000 wird die Kühlfalle durch eine eigene Steuerung unabhängig geregelt. Sie sitzt entweder direkt an der Probe oder kann auch an der Kammerwand installiert werden (maßgeblich ist die mittlere freie Weglänge in Abhängigkeit vom Vakuum). Zudem hat Quroum Technologies Ltd. die flächenmäßig größte (und damit effektivste) Kühlfalle auf dem Markt.

2. Die Kälteentkopplung Tisch/Probenhalter ist aus Keramik. Keramik verändert bei Temperaturwechsel nicht das Volumen - eine Voraussetzung, dass der Probenträger problemlos eingeführt bzw. entfernt werden kann. Keramik ist ein guter thermischer Isolator und auch wartungsfreier als Kunststoff, der mit der Zeit altert.

3. Die Schwalbenschwanzaufnahme des Probenhalters in Präparationskammer und Mikroskopkammer ist für die einfache Bestückung verbessert worden und arbeitet jetzt nur noch mit einer "Klammer". Dadurch ist der Probenwechsel einfacher und sicherer geworden.

4. Die Dewargefäße sind UHV geschweißt und besitzen keine O-Ringe. O-Ringe können einfrieren und ein Leck erzeugen. Durch das schlechtere Vakuum hat man dann einen höheren Stickstoffverbrauch und es kann Mikrophonie entstehen, die zu Vibrationen führt. Zudem sind die geschweißten Dewars wartungsfrei. Das POLARON Dewar von der Präparationseinheit ist mit dem Wärmetauscher praktisch in die Präpeinheit integriert. Dadurch hat man eine optimale Kältekopplung und sehr gute und fast verzögerungsfreie Kontrolle über die Probentemperatur.
Ein weiterer Vorteil liegt in einem durch effiziente Kühlung verbesserten Vakuum - selbst mit Vorpumpen kann man hier mit nicht zu feuchten Proben ein Arbeitsvakuum von bis zu 10-4 erreichen (Turbomolekular erreicht leicht besser als 10-6).
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5. PP2000 besitzt  Ventildeckelverschlüsse. Sie schließen aktiv und nicht passiv. Zudem sind sie wartungsfrei. Kugelventile weisen nach einiger Zeit Schwachstellen auf. Kugelventile haben zudem an beiden Seiten O-Ringe die gefettet sind. Außerdem kann man bei der Bedienung eines Kugelventils nicht "fühlen", ob Vakuum anliegt. Das hat in der Vergangenheit manchmal dazu geführt, dass der Anwender das Ventil fälschlicher Weise geöffnet und damit einen Vakuumeinbruch hervorgerufen hat. Die Folgen sind klar - alles friert sofort mit Eis zu und man kann putzen und trocknen. Bei VG PP2000 werden die Ventilzustände über LED angezeigt - auf oder zu. Hält man die vorgeschriebene Pumpsequenz  nicht ein, lässt sich das Ventil (durch Vakuum an einer Seite und Prozesssteuerfehler) nicht öffnen.

6. Für die Hochauflösung wird gerne Chrom zur Beschichtung genommen. Der  Grund (für die Turbo-Version) ist ein sauberes Ausgangsvakuum für eine feinkörnige Beschichtung (für die Hochauflösung) und ein vermeidbarer Vakuumeinbruch bei FE-REM. Voraussetzung für die Beschichtung mit Chrom ist ein sehr gutes Vakuum, das mit Vorpumpen nicht erreicht wird. Chrom oxidiert leider schnell. Deshalb muss vor jeder Beschichtung die Oxidschicht (die ein Nichtleiter ist) runtergesputtert werden (bekommt dabei die Probe wirklich nichts ab?). Für das Sputtern benötigt man Argon, das nicht auf flüssig-N2-Temperatur gekühlt werden kann, da es sonst gefriert. Je mehr und länger Argon eingesetzt wird, desto höher steigt die Temperatur in der Präparationskammer - ein absolut unerwünschter Effekt. Zudem hat Chrom eine schlechtere SE-Ionenausbeute als Au oder Au/Pd. Das bedeutet, das man höhere Beschleunigungsspannung benötigt um den Effekt auszugleichen? Hohe Beschleunigungsspannungen belasten die gefrorene Probe und tauen sie auf. Wir empfehlen Au/Pd und erreichen durch eine sehr aufwendige Magnetronkopf-Konfiguration hervorragende Ergebnisse bei der Hochauflösung.

7. Quroum Technologies Ltd. PP2000 kühlt mit N2-Gas. Dieses wird durch Wärmetauscher mit flüssigem N2 heruntergekühlt. Der Gasfluss lässt sich sehr genau über 2 Gasdurchflussmesser einstellen. Für einen gleichmäßigen Druck sorgen  Druckwächter. N2-Gas hat den Vorteil einer absolut vibrationsfreien Kühlung. Durch die neue Dewartechnik und ein ausgeklügeltes Kühlsystem beträgt der flüssige N2-Verbrauch nur ca. 10-12 l pro Tag.

8. Manchmal werden Einrichtungen mit Mikrometereinstellung für den Gefrierbruch angeboten. Geworben wird mit mikrotom-ähnlichen Eigenschaften - man soll das Präparat schneiden können. Das ist unsinnig. Für einen Schnitt ist die Probe gar nicht ausreichend auf dem Halter fixiert und die Messerschneide nicht scharf genug! Gefrierbruch findet stets an den Stellen statt, wo der geringste Widerstand oder die geringsten Bindungskräfte vorhanden sind. Auch die PP2000 hat eine Mikrometerschraube mit Brucheinrichtung. Alles was man damit einstellen und kontrollieren kann ist die Ansatzstelle, wo man am Präparat (Z-Achse) für den Gefrierbruch ansetzt - nicht wo man das Präparat dann auch tatsächlich bricht. Auf keinen Fall ist diese Einrichtung als Mikrotomersatz verwendbar. Bei PP2000 sind das Bruchmesser und ein Dorn zur Probenmanipulation gekühlt. Beobachten kann man seine Arbeiten mit einer integrierten (kaltbrennenden) Lampe in der Präparationseinheit und in der Mikroskopkammer durch ein Sichtfenster. Ein Stereomikroskop ist Option, aber auch nur bei extrem kleinen Proben notwendig.

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9. PP2000 verfügt über einen sehr aufwendigen Sputter-Kopf. Wichtig hierbei ist, dass das Plasma durch die Kopfkonfiguration möglichst konzentriert unter dem Target bleibt und die bei der Ionisierung entstehenden Elektronen vom Präparat weggelenkt werden. Durch die angelegte Spannung werden freie Elektronen auf das Präparat beschleunigt und erwärmen dieses durch ihre kinetische Energie, die beim Aufprall auf das Präparat in Wärme umgesetzt wird - ein Effekt der absolut zu vermeiden bzw. zu minimieren ist.

Man braucht eine Turbo-Version nur dann, wenn man mit Vergrößerungen über 25.000x arbeitet. Die Turbo-Version PP2000T ist für die Hochauflösung konzipiert und erlaubt Analysen bei über 100.000x Vergrößerungen.  Für die Vorvakuumtechnik gibt es eine elektronische Schutzschaltung die verhindert, dass das Ventil zur Kathode beim Einschleusen der Probe offen ist.

Das System PP2000 ist insgesamt wartungsfreundlich und auf Dauer zuverlässig. Durch seine aufwendige Kontrolleinheiten sind Bedienfehler in Ventil- und Pumpsequenz praktisch ausgeschlossen. PP2000 erlaubt die genaue unabhängige Kontrolle und Steuerung aller gekühlten Bauteile. 


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